Autor Thema: Sportchef mit Visionen & Erneuerungsstrategie  (Gelesen 12454 mal)

schnouz

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Antw:Sportchef mit Visionen & Erneuerungsstrategie
« Antwort #75 am: 7. Januar 2018 12:00 »
Bi üs hets Näbu, luege a chli Fernseh vom Schile, Shiffrin isch wider wit vorus, längwilig, z'Adubode wieder dä Hirscher, de luegeni haut no chli ufs PB u luege wele Schriberling wider sis Karma wot ufbessere so wi aus Bispiel d'Horiwürscht duet rüeme, gäge Reber u Co duet bashe, Sitelängi Bricht ire Nachtschicht uf mehrfache Wunsch vome einzelne schribt, nächscht Jahr miteme gsteigerete Libli vo de Tiger z'Biel oder schüsch wo geit ga no billegeri Würscht frässe.
Mir hie z'Langnou chöui itz no hoffe, das d'Möffe a chli Mitleid mit üs hei u hüt verliere u eventuell der Himu üs cha häufe.
No a schöne Sunntig ... schnouz
« Letzte Änderung: 7. Januar 2018 12:07 von schnouz »

Henä

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Antw:Sportchef mit Visionen & Erneuerungsstrategie
« Antwort #76 am: 7. Januar 2018 12:06 »
Hallo Gere

Ja, Du hast recht. In meiner inneren Einstellung bin ich eher Optimist, als Pessimist. Somit wie Du geschrieben hast, eher ein Schönschreiber.
Ich gehe auch mit Dir einig, dass es sich lohnt sich an den Besten der Liga zu orientieren, als an den schlechteren.
Zudem hat sich Biel in den letzten Jahren sportlich und mit dern neuen Halle gut entwickelt. Auch da bin ich mit Dir einverstanden. Es muss das Ziel von Langnau sein, mindesten sportlich auf der Höhe der Bieler (war man auch fast bis zum 19, Dezember) zu sein. Das sollte möglich sein.
Tatsache ist jedoch, dass Biel ca. ein 1.5 Mio (momentan) höheres Budget zur Verfügung hat. Somit kann der Steinegger auch ein wenig anders auf dem Transfermarkt mitmischen, als unser J.R. Was nicht heissen will, dass J.R. immer alles richtig macht, auch wenn er ein kleinere Budget zur Verfügung hat. Zudem gibt es in Biel auch keine Rückstellungen für ein 2. Eisfeld zu tätigen. Sollange diese wichtige infrastrukturelle Frage in Langnau nicht über die Bühne gegangen ist, müssen wir unser eher noch an den unteren Teil der Tabelle orientieren und uns mit diesen Vergleichen. Ich will damit nur sagen, dass es keinen Sinn macht mit Bern, Zürich oder Lugano zu wetteifern und das Ziel hat, diese Organisationen in den nächsten Jahren ein- resp. zu überholen. Ziele sollten auch realistisch gesteckt sein. Auch ein Zug ist für mich momentan weit entfernt von den finanziellen und Infastrukturellen Möglichkeiten.
Ich habe erwähnt an das hinteren Mittelfeld oder längerfristig an das Mittelfeld aufzuschliessen. Da ist natrülich Biel, Lausanne, Servette und Fribourg enthalten. Allenfalls kann sogar das Modell Davos in Betracht gezogen werden. Dort sind die finanziellen Möglichkeiten auch weniger als auch schon und der Trainer versteht es wirklich gut, junge Talente in die 1. Mannschaft einzubauen. Dies ist jedoch auch nur möglich, weil er einen qualitativ guten Stamm an CH-Spielern (Ambühl, Wiesers, Du Bois, etc.) zur Verfügung hat.
Noch kurz zum Tagesgeschäft: Leider hat Langnau gestern den Bären nur gekizelt und nicht erlegt. Aber das Team schein intakt. Trotz dem frühen Ausfall vom Topscorer wurde ein Rückstand aufgeholt und war am Schluss der regulären Spielzeit dem Sieg näher. Kloten war wieder desaströs. Scheint nichts mehr zu gehen und Ambri hat trotz gutem Spiel auch wieder verloren. Will heissen, die Tigers sollten sich momentan in etwa mit der Organisationen vergleichen, welche dieselben Möglichkeiten haben.  Und in diesem Vergleich schneiden die Langnauer nicht schlecht ab und ich bin auch für die Zukunft optimistisch, wenn die richtigen Weichen in der Infrastruktur und der Kaderzusammenstellung der Mannschaft (ohne sich finanziell zu überschulden) gestellt werden.

Gruss Henä


Mänfu

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Antw:Sportchef mit Visionen & Erneuerungsstrategie
« Antwort #77 am: 7. Januar 2018 14:53 »
Die Beiträge von Neil repräsentieren schätzungsweise 1/4 der Kunden (Matchbesucher), jene von Henä welche alles gut finden ca. auch 1/3, dazu ca. noch 15% Modefans und der Rest kommt an den Match egal ob A,B oder MySportsliga, weil sie sonst keine regelmässige Variante fürs Ausgehen bzw. sonst zuwenig Freunde haben. ;) ;D


Ich stelle fest, die Kritikfähigkeit in Langnau ist in den letzten Jahren dünnhäutig geworden, sogar die Loslösung dieses Pinboardes von der Marke SCL Tigers war ein ernsthaftes Thema. :o  Ich frage mich schon, was den unsere Marke  SCL Tigers genau sein soll und wohin das noch führt? Es gibt verschiedene Arten von Kritik, jene von Neil hat weder mit Bashing noch mit Unanständigkeit zu tun. Sondern repräsentiert das Feedback einer halt eher unzufriedenen Kundengruppe und ich kenne nicht wenige langjährige Abobesitzer, welche auch in diese Richtung tendieren...


Man kann das ignorieren, sollte dann aber nicht erstaunt sein, wenn nur wenig Euphorie aufkommt (eigentlich wären unsere Tigers ja noch im Playoffgeschäft...)
 
Mänfu
« Letzte Änderung: 7. Januar 2018 15:31 von Mänfu »

Neil Nicholson

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Antw:Sportchef mit Visionen & Erneuerungsstrategie
« Antwort #78 am: Gestern um 12:47 »
Tia Schnouz, wenn Du keine weitere "Zusammenfassung" ... machst, mache halt ich eine. Seit Deiner legendären Bekehrung am Langnaumärit ist nichts mehr zu wollen mit Dir, Dein Karma hat sich sozusagen in Wohlanallemgefallen aufgelöst. Du hast ja früher äusserst stilvoll alles und jedes runtergemacht, vor allem Spieler. Heute sind es konstruktive und durchdachte Beiträge wie beispielsweise jene von yaz.


Zum Thema. Wenn der leicht überdurchschnittliche Sitzplatzbefurzer gegen 2000 Franken ablädt pro Saison wird man wohl von einer Unternehmen-Kundenbeziehung sprechen dürfen. Wenn "faire Fans" solche sind, die die Schnauze halten und sich diese gleichzeitig vollstopfen und -schütten, läuft etwas nicht ganz rund. Fairness ist ja nicht eine unilaterale Sache. Ich meine, man muss sich ja auch nicht am Pinboard orientieren oder dieses überhaupt lesen, anderswo hat dies weit weniger oder überhaupt kein Gewicht. In vielen Unternehmen arbeitet man, bis der Kunde zufrieden ist, macht oft gratis Klimmzüge à discrétion wenn dieser nicht sein ok geben will. Bezahlt wird am Schluss. Ich habe zwei provokative, aber berechtigte Beispiele gebracht, das heisst nicht, dass ich unzufrieden bin mit dem, was auf die Beine gestellt wurde in Langnau, überhaupt nicht, darüber habe ich oft geschrieben. Aber wie Mänfu schreibt, warum diese Dünnhäutigkeit? (...) Eishockey heisst Körperkontakt. Ich habe darauf hingewiesen, dass es im Emmental noch viele Leute hat, die nicht im Geld schwimmen. Hier geht es nicht um mich. So weit so gut, oder eben nicht. Je nachdem ob man sich bekehrt hat oder nicht am Langnou Märit.


Für das Budget, das er zur Verfügung hat, macht Reber sehr gute Arbeit, rein was das Spielermaterial betrifft. Der Transfer von Barker ist top. Mir geht es um Führung und Umgang mit dem Personal. Ich habe wie schon früher darauf hingewiesen, dass die Unternehmung mehr Persönlichkeit brauchen könnte und dass man nicht Angst haben soll vor Leuten, die einem zu nahe treten könnten und nicht nach der Pfeife tanzen. Derzeit vereinigen sich beinahe sämtliche Ecken und Kanten im Verein auf dem Trainer.
Ich habe auch überhaupt keine Transfers gefordert oder so. Ich bin zufrieden mit der Ranglistensituation und auch wenn sie ab und zu zuhause verlieren gegen hochkarätige Gegner gehe ich nicht unzufrieden nachhause. Kommt natürlich noch auf die Art und Weise an, aber daran gibt es relativ selten viel auszusetzen. Man kann mit diesen Bedingungen nicht mehr erwarten, muss aber natürlich daran arbeiten, dass diese besser werden.


Zum "bin-dann-mal-weg" Theater ist nach der ersten Verrückti schon zu sagen, dass wohl beim finnischen Wonneproppen nichts zu machen gewesen wäre. Wobei wenn der Wurm drin ist, kann er diesem wohl kaum davon rennen, seine Regierung wohl noch weniger. Trotzdem, die Tendenz in diesem Theater ist alarmierend und hat meiner Meinung nach viel mit Führung zu tun, will heissen, dass die Herren überhaupt auf diese Idee kommen. Diese Geschichten fangen eben früher an. Und sie haben einen Einfluss auf den Ruf des Vereins.















schnouz

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Antw:Sportchef mit Visionen & Erneuerungsstrategie
« Antwort #79 am: Gestern um 15:09 »
Lieber Neil
Da hast du vollkommen Recht.
Unsere Blickwinkel und Emotionen sind total unterschiedlich.
Ich rege mich fürchterlich auf, wenn die Tigers verlieren und Spieler blöde Fehler machen, dann mache ich die so richtig zur Sau, gell und nenne sie auch beim Namen.
Du hast im Gegensatz zu mir alles, was da im Umfeld der Tigers so abläuft hinterschaut.
Mitarbeiter nur Kopfnicker, keine Kanten, kein Widerspruch ausser der Heinz. Alles nur Pfeiffen denen niemand zu nahe treten darf.
Katastrophale Personalpolitik, keine Ahnung von Kommunikation.
Dass du keine Transfers gefordert hast begreife ich auch. Man muss sich dort profilieren wo man Stärken hat wie Personalführung, Firmenstrukturen, Kommunikation, Preise im Fanshop und Würste an den Fressständen.
Noch ein Nachtrag. zeige mir (uns) auf welcher Nati A Club es mit ähnlichen Voraussetzungen besser macht.
Beispiel:
neues Stadion ohne Stadt die eine neues Stadion hinstellt (Ambri, Genf, Biel, Lausanne, Bern,Kloten usw usw
schwarze rote Zahlen ohne Mafia, Walti, Spenglercup zwielichtigen Investoren.
Scheint bei Langnau zu klappen und das alles ohne Kanten mit Ausnahme von Heinz.
Warte auf deine Antwort, kannst dir dafür genügend Zeit nehmen :)
Gruss ... schnouz
« Letzte Änderung: Gestern um 15:27 von schnouz »