Autor Thema: Eine Frage der Mentalität?  (Gelesen 2790 mal)

Jürä

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Eine Frage der Mentalität?
« am: 8. Oktober 2025 21:37 »
Aktuell sorgen in der Liga die Geschehnisse neben dem Eis für mehr Furore als auf dem Eis.
Offenbar sind einige Vereine recht am durchdrehen.
Der SCB schickt den Trainer nach nicht einmal einen fünftel der Qualispiele.
Genf folgt quasi im Gleichschritt.
Nun das Debakel in Ambri!
Überall scheinen die Nerven blank zu liegen.
Was zum Geier ist da los?


Offenbar hat kein Präsident / Sportchef irgendwie Skrupel und die Trainer werden immer öfters  und früher geschickt, oder im Fall Ambri, bloss gestellt.


Ist das die neuste Mentalität, der Führungsriege?
In der Privatwirtschaft werden bekanntlich immer die "einfachen" Arbeiter "zuerst verabschiedet. Im Sport währe das die Stufe Spieler.
Vermutlich sollte das zuweilen im Profisport auch einmal passieren. Das hätte ev. eine gewisse Signalwirkung. Das dumme ist nur, dass da oft riesen Saläre daranhängen und so die Spieler quasi unentlasbar werden.
Sollten sich die Geschehnisse im Fall Ambri wirklich so zugetragen haben und alles hinter dem Rücken von Duca und Cereda
abgegangen ist und sogar Spieler in die Sache eingeweiht gewesen sein sollen, ist das eine Bankrott Erklärung und ein Trauer Spiel sondergleichen.
Das sich ein Präsident um das wohl des Vereins sorgt ist ja noch voll in Ordnung, aber die Art und Weise ist
unmöglich.
Für mich stellt sich die Frage, ob ein solches Vorgehen in Langnau auch möglich währe?
Mit dem aktuellen Präsident Peter Jakob ganz sicher nicht.
Die Emmentaler gelten manchmal als etwas verschlossen und zurückhaltend.
Ich würde bei Peter Jakob eher sagen, er ist auch ein ehrlicher, loyaler Zeitgenosse, der zudem sehr wertschätzend gegenüber allen Personen ist.
Egal ob im Verein SCL Tigers oder bei seiner Firma oder gegenüber den Mitmenschen.
Das ist halt auch die Emmentaler Mentalität, die da durchkommt.
Das ist der Grund, warum ich für Langnau Fan bin und für die Tigers stehe.


Ich bin sicher, dass ich mit dieser Einschätzung nicht alleine im Tiger Land stehe.


Let's go Tigers


Grüess Jürä


« Letzte Änderung: 8. Oktober 2025 22:06 von Jürä »

Lushütte

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Antw:Eine Frage der Mentalität?
« Antwort #1 am: 9. Oktober 2025 09:07 »
Nein Jüre du bist nicht allein.
Bei den Tigers sind solche Winkelzüge aktuell nicht zu befürchten. Staff sportlich und geschäftlich marschiert auf einer Linie und lässt sich durch Forderungen sei es von Fans noch von der Presse beeinflussen.
Gerade zur Presse: Es ist halt heute Mode immer und überall via Hosentelefon sich einzumischen und da und dort "das Gras wachsen zu hören", in nicht sehr stabilen Vereinsleitungen führt dann das zu unbedachten Rektionen. Aber so ist die Zeit heute und damit müssen wir umgehen können.
Noch zum Präsidenten im Ticino: Ein typischer machthungriger Politiker, der den Kontakt und das Feeling zur Umgebung verloren hat. Schade er hat für Ambri auch viel erreicht.
Wir hatten ja in Langnau auch schon einen Politiker, der uns nach Burgdorf zügeln wollte.......






absolute_null

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Antw:Eine Frage der Mentalität?
« Antwort #2 am: 10. Oktober 2025 07:40 »
https://capwages.com/players/akira-schmid

Hat heute Nacht gespielt und gewinnt.
- - - - - !!TOPNEWS!! Siegen heisst besser sein - - - - -

FANTIGER

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Antw:Eine Frage der Mentalität?
« Antwort #3 am: 18. Oktober 2025 13:13 »
@ Lushütte


Zitat
[size=0px]Wir hatten ja in Langnau auch schon einen Politiker, der uns nach Burgdorf zügeln wollte.......
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[size=0px]Das stimmt so nicht ganz. Die SCL Tigers hatten damals einen Drei-Personen-Verwaltungsrat, bestehend aus Ruedi Soltermann (Präsident), Hans Grunder (damals noch Grossrat und Armin Müller (später bekannt wegen dem "Müller-Loch). Die Initiative kam damals von Armin Müller, der für das Sponsoring zuständig war und unbedingt nach Kirchberg oder Lyssach zügeln wollte. Ruedi Soltermann war dagegen, und nun hing es am zögernden Hans Grunder.[/size]
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[size=0px]Schliesslich entschied sich auch Hans Grunder gegen die Züglete und die SCL Tigers blieben in Langnau.[/size]
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[size=0px]Kleiner Fun-Fact: Mir war damals bekannt, wie die Verhältnisse waren, wer für und wer gegen den Wechsel war, und dass Hans Grunder schwankte. Deshalb schrieb ich für Letzteren hier auf diesem Pinboard einen langen "offenen Brief" mit der Bitte und einer Liste von Argumenten für den Verbleib in Langnau.[/size]
[size=0px]Ob Grunder diesen Brief überhaupt gelesen hat, weiss ich nicht. Aber Armin Müller hat ihn gelesen und ging ganz offensichtlich davon aus, dass dieser Wirkung gezeigt hat. Jedenfalls kam er an der Tigers-GV, an welcher dieser Entscheid verkündet wurde, nach dem offiziellen Teil wutentbrannt auf mich zu, machte mich vor allen Personen, die am gleichen Tisch sassen zur Schnecke und meinte, zukünftig könne ja ich mich um die Sponsoren kümmern.[/size]
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[size=0px]Seither beschleicht mich in meiner bescheidenen Art von Zeit zu Zeit das Gefühl, Langnau hätte den Verbleib der SCL Tigers an der Ilfis auch ein wenig mir zu verdanken. Aber keine Angst: diese Anwandlung bleibt jeweils nur ganz kurzzeitig und ist schnell wieder vorbei.[/size]
FANTIGER - nirgendwo sonst erfährst du mehr über die SCL Tigers