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Nachrichten - Möff

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1. Mannschaft / Antw:Kader 2022/23
« am: 28. November 2021 13:13 »
Wenn Goalis und Ausländer auf derart gutem Niveau sind, wie es bei den Tigers aktuell der Fall ist, bleiben - neben dem üblichen Sündenbock an der Bande - noch die Spieler mit CH-Pass übrig. Dort hat man nach der letzten Saison und im Hinblick auf fortdauernde "Ungewissheiten" keine grossen Sprünge machen können oder wollen. Ob die CH-Spieler auf ihrem gewohnten Level spielen oder darunter wäre die Frage. Beim oft gehörtren Punkt, dass der Trainer die Spieler "weiterentwickeln" müsse, sollte man sich keinen Illusionen hingeben. Die Hockey-Basics können zwar durch spezielle "Skills-Trainer" geschult werden, aber der Effekt ist begrenzt, ansonsten gäbe es keine guten + schlechten Hockeyspieler.  Am meisten Einfluss kann der Trainer auf die Defensivorganisation nehmen. Wenn diese nicht klappt, so kommt der Übungsleiter zu Recht in die Kritik - wobei er für geistig umnachtete Aktionen der Spieler nicht verantwortlich gemacht werden kann, sofern er nicht gerade die viel besseren Spieler auf der Ersatzbank vergisst. Natürlich ist es am angenehmsten, wenn man die Hauptschuld beim Trainer verortet. Denn dass heisst ja auch, dass man eigentlich besser wäre, wenn nur derjenige an der Bande etwas taugen würde. Ob diese optimistische Sichtweise tatsächlich zutrifft, oder ob die Qualität der CH-Spieler (insgesamt) nicht für mehr reicht, ist die Frage. Gerade um Welten hinken die Tigers den Saisonprognosen ja nicht hinterher.

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Erstaunliche Parallelen zwischen Möffen und Tigern:


Ob Jalonen oder Ehlers, beide Trainer wurden kritisiert, weil sie entweder zu "schablonig" bzw. "zu betoniert" spielen liessen, und den Kummerbuben auf dem Eis primär die verlässliche Defensive einbläuten. Der Vorwurf lautete, dass dies langweilig und dem offensiven Genie abträglich sei.


Dass beide Trainer durchaus offensiv spielen lassen können, WENN DAS HOCKEY-ABC SITZT, haben viele mangels Interesse gar nie mitbekommen. Im Gegensatz zu ihren Nachfolgern haben die beiden Trainer-Koryphäen aber erkannt, wo die Stärken und Schwächen der Teams liegen. Und sind, wenig erstaunlich, zum Schluss gekommen, dass sich die spielerische Brillianz in Grenzen hält. Und man nur dann erfolgreich ist, wenn man etwas tut auf dem Eis, dass - zwar mit viel Ach und Weh - auch der hinterste Stolperi umsetzen kann, und auch noch funktioniert, wenn vor lauter Nervenflattern die Spieler kaum mehr wissen, wie man die Schlöf bindet oder wie herum man den Stock halten muss. Beide Trainer haben - bezogen auf ihre Teams - mit ihren kritisierten Methoden durchaus Erfolg gehabt. Zu schätzen gewusst hat man's nicht wirklich.


Wie sich nun zeigt, lagen die Vielkritisierten nicht ganz so verkehrt, wie es die Fans und gewisse Chronisten darstellten. Wobei der Chronist da wieder einen seiner legendären 180-Grad Schlenker vollzogen hat. Seit Jalonen nicht mehr in Bern ist, ist die Schablone plötzlich wieder Weltklasse. Ehlers kam beim Klaus zumindest in meiner Erinnerung stets besser weg, abgesehen von der einen oder anderen Polemik.


Kurz und gut bzw. lang und schlecht: Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er auf's Eis. Was man wohl so übersetzen könnte: Wenn die Resultate (einigermassen) stimmen, und einem keine existentiellen sportlichen Sorgen plagen, steigen die Ansprüche, und natürlich ist der Trainer schuld, wenn diese nicht befriedigt werden. Wie hart der Boden der Realität ist, merkt man dann erst später.

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1. Mannschaft / Antw:Quo Vadis, SCL Tigers?
« am: 18. August 2021 12:49 »
Da letzthin hier mehr über Corona geleiert wird als über Hockey, verzichte ich auf Kommentare zu diesem Thema. Was Schnolzens nicht gestellte Fragen an den Verwaltungsrat betreffend Finanzierung anbelangt, so hatte Peter Jakob schon in der Vergangenheit erwähnt, dass er
  • für nachhaltige Investitionen in die Infrastruktur - wie es eben das 2e Eisfeld darstellt - Geld zur Verfügung stellen würde.
  • nicht dauerhaft und in grossem Stil Defizite abdecken wolle, welche ihren Ursprung in einem "über die Verhältnisse leben" hätten. Was übersetzt heisst, dass er nicht ein Lohnbudget subventionieren will, wie das Mäzen und andere Geldgeber andernorts Saison für Saison tun.
Zu Punkt 1 bzw. der Frage von Schnolz, woher das Geld für die 2e Eishalle komme wurde man darüber informiert, dass die Investition von ca. 18 Mio. von einer nicht gewinnorientierten Aktiengesellschaft im Besitze der Eheleute Jakob finanziert werde. Offenbar um etwaige sürmelnde Verschwörungstheoretiker nicht in zusätzliche Aufregung zu versetzen wurde auch sogleich präzisiert, dass die zusätzlichen Einnahmen (durch Werbeeinnahmen, Eisvermietung, zusätzliche Sitzplätze) vollumfänglich den SCL Tigers zukommen werden.

Zur Frage nach dem Geld für "4 gute Ausländer" kann ich keine abschliessenden Weisheiten verkünden. Wenn man etwas den Kopf schreg hält kommen einem aber schon Argumente in den Sinn. So etwa, dass
  • der Markt an Klubs, welche solche Löhne wie in der CH üblich bezahlen, auch nicht unbeschränkt gross ist. Wer als Ausländer nicht gerade in der KHL Unterschlupf findet, findet ausserhalb der Schweiz nicht so viele Klubs, welche besser bezahlen. Und damit sind nicht nur die Löhne bei den Klubs mit grösserem finanziellem Spielraum gemeint, als ihn die Tigers zur Verfügung haben. Möglicherweise sind die Löhne ausserhalb der "Arcobello-Kategorie" auch nicht derart exorbitant hoch, ansonsten hätte z.B. Olofsson kaum ohne grosses Federlesens vom SCB zum SCL gewechselt.
  • es nicht in jedem Fall eine so eindeutig-proportionale Verbindung zwischen Lohnhöhe und  Qualität eines Ausländers gibt und es deshalb keineswegs sicher ist, dass die (...vorläufig...) von Schnolz als "gut" bezeichneten Ausländer wirklich viel mehr (...falls überhaupt...) verdienen als ihre offenbar weniger geschätzten Vorgänger.

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1. Mannschaft / Antw:Quo Vadis, SCL Tigers?
« am: 16. Juli 2021 15:14 »
... Auf Fragen, warum Langnau beim Bundesgeld nur 50 statt 66 Prozent der durch die Pandemie entgangenen Matcheinnahmen beantragt hat, gibt es aus der Chefetage eine einleuchtende Antwort: Bei 66 Prozent müssten alle Löhne für die nächsten fünf Jahre eingefroren werden. Diese Einschränkung ist für ein Team, das letzte Saison chancenlos auf den letzten Platz abgerutscht ist, eine schwere Hypothek: Eine Verbesserung durch die Verpflichtung besserer Spieler wäre praktisch unmöglich
... soviel zum thema wieso hat man nicht


Das ist ja eben das hirnverbrannte an den Bundeshilfen, dass da komplett ahnungslos eine Massnahme im "Stammtisch-Stil" definiert worden ist. Dabei wurde alles über einen Leisten geschlagen, und die seit Jahren mit einem der tiefsten Budgets operierenden Tigers werden dabei genau gleich behandelt wie Klubs, welche das 3-fache für die 1e Mannschaft ausgeben. Nur so nebenbei sei erwähnt, dass die Verhältnisse ursprünglich noch absurder waren, und die aktuelle Variante eine nachgebesserte ist.


Bei den Bundeshilfen wird so getan, als ob da Vereine am Werk wären, welche die Löhne nicht bezahlen könnten oder alle Nasen lang Konkurs gehen und dabei grossen Landschaden in Form von unbezahlten Sozialabgaben oder Steuern hinterlassen würden. Dabei können die Klubs unter normalen Umständen ihre Budgets durchaus stemmen und sind nur deshalb in Schwierigkeiten geraten, weil ihnen die Einnahmen Knall auf Fall weggebrochen sind. Die Tatsache, dass diverse Klubs ihre Budgets nur Dank grosszügigen Geldgebern so hoch ansetzen können, ist dabei unerheblich. Wenn die Geldgeber plötzlich wegfallen, so geht es dann halt rasant abwärts, wie das Beispiel Kloten zeigt. Dabei wurde und wird die Öffentlichkeit aber nicht finanziell geschädigt.


Sportklubs sind grundsätzlich Unternehmen wie andere auch, die zusammen mit der Gastronomie wohl am stärksten unter Corona zu leiden hatten. Wollte man mit gleichen Ellen messen, so müsste auch bei den Bundeshilfen an andere Unternehmen gewisse Löhne "eingefroren" werden, welche allenfalls aus der gutschweizerischen Neidperspektive heraus als zu hoch angesehen werden. Fazit: Wer finanziell sowieso nicht komplett weg vom Fenster ist, wird sich die Löhne kaum für 5 Jahre einfrieren lassen, da unter diesen Umständen selbst Klubs im Mittelfeld ihre paar überdurchschnittlichen Spieler nicht mehr halten könnten. Denn die Klubs im obersten Bereich der Lohnbudgets sind a) nicht zwingend auf Bundeshilfe angewiesen und b) haben ein derart grosses Lohnbudget, dass die Geldgeber dieses wohl ohnehin (vorläufig...) nicht mehr wesentlich aufstocken wollen. Ausnahmen bestätigen die Regel.

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1. Mannschaft / Antw:Quo Vadis, SCL Tigers?
« am: 7. Juni 2021 09:39 »
In vielen Branchen sucht man ja händeringend nach Lehrlingen, vor allem im handwerklichen Bereich. Da habe ich für die Schützlinge von ferguson die Hoffnung, dass aufgeschoben nicht aufgehoben ist.


Zum anderen: Warum man ab dem Zeitpunkt, ab welchem sich jeder hat impfen lassen können (...das dürfte wohl irgendwann im September 2021 soweit sein...), noch Schutzmassnahmen ergreifen müsste, sehe ich (ebenfalls) nicht ein. Wer geimpft ist, hat nur noch ein verschwindend kleines Risiko, schwer an Covid zu erkranken. Natürlich kann man argumentieren, dass man mit einer Maske und Mengenbeschränkungen in Stadien auch dieses Risiko nochmals vermindern kann. Nur müsste man dann auf diversen anderen Gebieten, wo die Menschheit ebenfalls Gesundheitsrisiken eingeht, die Schutzmassnahmen ebenfalls soweit treiben. Das passt irgendwann nicht mehr zusammen.


Wer sich nicht impfen lassen will, der tut dies in eigener Verantwortung, und die Mehrheit davon erhebt nicht den Anspruch, dass alle anderen sich deswegen einschränken müssen.


Was fehlt ist eine Ansage, ab wann und unter welchen Umständen Personenbeschränkungen und Maskenpflicht in den Stadien wegfallen werden. Dass das CH-Gesundheitssystem nur wegen des nicht geimpften Teils der Bevölkerung in Hockeystadien überlastet werden könnte, ist keine realistische Annahme. Mit einem "Null-Risiko" Ansatz geht es  zudem nicht, denn letztlich muss man den Schritt zurück zur Normalität wagen. Erst wenn deswegen plötzlich die Spitaleinweisungen in die Höhe schiessen würden, müsste man wieder einen Gang zurückschalten. Nach den bisher gemachten Erfahrungen und aus heutiger Sicht ist mit einem solchen Anstieg aber nicht zu rechnen.


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1. Mannschaft / Antw:Saison 21/22
« am: 23. März 2021 18:17 »
Die Klubs ohne grosszügigen Geldgeber im Rücken sind - neben der Bundeshilfe - auch darauf angewiesen, dass die Abonnenten ihr Abo verlängern und für die letzte Saison die Kohle nicht zurückverlangen. Dass dies nicht für jede(n) möglich ist, ist auch klar. Denn wer nicht weiss, wie es mit seinem Unternehmen oder Arbeitsplatz weitergeht, kann sich keine teuren Vergnügungen leisten, oder durch seinen Verzicht auf Rückerstattung und Verlängerung des Abo's einen Hockeyklub unterstützen. Wer den finanziellen Schaden jedoch stemmen kann, der hilft "seinem" Klub damit. Die Tigers gehören zu den Klubs, denen man nicht vorwerfen kann, dass sie die Löhne nicht mal in normalen Zeiten aus selber verdientem Geld bezahlen können. Im Gegenteil, man wirtschaftet seit Jahren solid und hat deshalb die Unterstützung der Fans - sofern es diese verkraften können - verdient.

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1. Mannschaft / Antw:Saison 21/22
« am: 21. März 2021 03:44 »
Gem. hockeynews scheinen noch andere Teams an Nilsson interessiert. Man traut ihm offenbar mehr zu, als er bei den Tigers zu zeigen vermag. An was das liegt, ist dann wieder eine andere Sache...
Mittlerweile bin ich etwas skeptisch gegenüber Skandinaviern, ob die nun Topskorer in der heimischen Liga waren wie eben Nilsson bei den Tigers oder vor Jahren Danielsson beim SCB und dann bei Losan, oder ob sie "Most valuable player" (MVP) waren wie Pyörälä (FI) oder letzthin Brithén (SWE) beim SCB. Irgendwie ist die Erfolgsquote dieser Spieler in der CH-Liga nicht so gut, wie es angesichts der genannten Referenzen eigentlich sein müsste. Möglicherweise sind sie sich (taktisch) bessere Mitspieler gewohnt, haben Mühe mit unserm Viel- und Schnelllauf-Hockey oder sind zum ersten Mal "in der Fremde" und merken, dass sie sich daheim wohler fühlen. Ergo würde ich es vorziehen, wenn bei solchen Spielern nicht die Schweiz die erste Station ausserhalb der heimischen Liga wäre, sondern sie sich schon mal irgendwo sonst bewiesen hätten, ob KHL oder AHL oder sonstwo. Die Kanadier oder Amerikaner kommen meist besser klar bzw. bringen das, was sie können (selbst wenn das weniger ist als bei eine schwedischen MVP...) besser auf's Eis.

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1. Mannschaft / Antw:Quo Vadis, SCL Tigers?
« am: 9. März 2021 14:24 »
Zumindest scheint man in der Politik den Klubs nun mit einer Anpassung entgegen zu kommen. Die Idee, die Klubs, welche die Bundesgelder beziehen, zu einer 20%igen Lohnreduktion zu verpflichten, wurde präzisiert. Ansonsten müssten Klubs wie Langnau oder Ambri, welche bereits bisher vergleichsweise tiefe Lohnbudgets haben, diese nochmals reduzieren, wenn sie die Gelder in Anspruch nehmen. Dann würde wohl nicht mehr viel fehlen, damit NLB-Klubs bessere Lohnangebote machen könnten. Ich habe die Details nicht im Kopf, und völlig gestrichen wurde der Punkt glaub' nicht, aber er wurde so angepasst, dass die Klubs besser leben können damit.

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1. Mannschaft / Antw:Quo Vadis, SCL Tigers?
« am: 8. März 2021 19:37 »
Ist es das Virus oder dass es einem schier verjagt vor Wut, dass man auch das Offensichtliche nicht (mehr) verstehen will? Ich habe nur einen Gedanken ausgeführt, warum KEINE Impfpflicht notwendig ist. Weil - mit Ausnahmen weit unter dem Promillebereich - bis zu Beginn der nächsten Saison alle, die es WOLLEN, eine Impfung bekommen können. Damit sind die Matchbesucher ALLEINE für ihre Gesundheit verantwortlich, und es obliegt NICHT (mehr) dem Veranstalter, mit Massnahmen - ob Abstände, Masken- oder eben „Impfpflicht“ - die Matchbesucher zu schützen. Ich hoffe, das es diesmal klar ist, weshalb ich eine Impfpflicht nicht für nötig halte bzw. nicht glaube, dass die Klubs eine solche einführen werden.

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1. Mannschaft / Antw:Quo Vadis, SCL Tigers?
« am: 7. März 2021 17:31 »
Wegen einer Frage in einer Umfrage zähle ich die Hockeyklubs noch nicht zu den dunklen Mächten, die gezielt auf meinen Untergang hin arbeiten. Die Hockeyklubs haben primär das Interesse, so viele zahlende Zuschauer wie möglich so ungehindert wie möglich im Stadion zu haben. Von sich aus werden sie keine Vorschriften erlassen, welche jemanden davon abhalten könnten. Fahrlässigkeit müssen sie sich ja nicht vorwerfen lassen, denn bis im September werden (voraussichtlich) alle, die das wollen, die Impfung erhalten haben. Die künstliche Aufgeregtheit kann man sich also schenken.

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1. Mannschaft / Antw:Saison 20/21
« am: 18. Februar 2021 16:46 »
Die Tigers hätten mit etwas Puckglück ein paar Mal den Ausgleich erzielen können. Der SCB war hinten fahrig und konnte sich bei Karhunen und auch bei der Glücksfee bedanken, dass der Puck den Weg ins Tor jeweils (knapp) nicht fand. Für mich ein Spiel auf bedenklichem Niveau, welches genauso gut von den Tigers hätte gewonnen werden können. Man sah deutlich, warum die beiden Teams zuhinterst liegen in der Tabelle.

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1. Mannschaft / Antw:Saison 21/22
« am: 16. Februar 2021 14:25 »
Es werden doch dauernd Forderungen und Kritik an alle möglichen Firmen oder andere Stellen gerichtet, dafür braucht es keine spezielle Berechtigung. Zwischen Fordern und Entscheiden besteht dann ein Unterschied, indem - z.B. bei einer AG - nur die Aktionäre gewisse Entscheide fällen dürfen. Zum Tagesgeschäft werden diese aber auch nicht befragt.

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1. Mannschaft / Antw:Transfers
« am: 22. September 2020 09:29 »
Ob die Saison wirklich durchgezogen werden kann, wird man noch sehen, nicht nur in der CH. Denn im Gegensatz zu den Sommermonaten, wo die Familie der Coronaviren schon immer "in Unterzahl" agierte, sind die Bedingungen in den nächsten paar Monaten für diese Viren ungleich besser. Ich glaube auch nicht, dass Stadien zu Infektionsherden werden, denn dort werden die Gegenmassnahmen grösstenteils eingehalten werden. Nur nützt das nicht viel, wenn sich Zuschauer vor oder nach dem Spiel ausserhalb des Stadions treffen, und sich bei Bier und Zwätschge über ein Tischchen hinweg lauthals (und mit entsprechendem "Ausstoss") über die skandalösen Schiedsrichterentscheide oder den Stolperi XY austauschen.


Noch entscheidender wird sein, wie gut man das Virus von den Spielern fernhalten kann. Und wie viele Ausweichdaten geplant sind, wenn eine Mannschaft vorübergehend nicht mehr mittun kann. Könnte deshalb auch eine verkürzte Saison geben.

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1. Mannschaft / Antw:Vorbereitung Saison 20/21
« am: 3. Juli 2020 12:40 »
@schnouz:


Du hast Recht, dass mit Panik niemandem gedient ist. Eine Infektionszahl alleine ist ebenfalls noch nicht dramatisch. Das eigentliche Problem ist die Dynamik, die entsteht, wenn die Infizierten wiederum andere anstecken (und meistens ist das im Schnitt mehr als 1e Person) diese das Virus wiederum weitergeben usw.  Diese Kettenreaktion ist irgendwann nicht mehr kontrollierbar, und je höher die Anzahl an Infizierten ist, desto höher ist auch der Anteil an denen, bei welchen die Erkrankung einen schweren bis tödlichen Verlauf nimmt. Ich kann Dir versichern, dass die Massengräber - z.B. in Brasilien - nicht für Leute ausgehoben werden müssen, die versehentlich an einer Schutzmaske erstickt sind.[/size]

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Wie Du richtig bemerkst wird es nicht besser "....so lange die breite Masse immer noch das Denken ausgeschaltet..." hat. Weniger treffend ist hingegen das Ende Deiner Bemerkung, die Du mit "....und den Gehorsam eingeschaltet hat...".


Was glaubst Du zu erreichen, wenn die simplen Verhaltensregeln von wegen Abstand + Hygiene nicht befolgt werden und man somit also "ungehorsam" wäre? Dieses Experiment wird übrigens in gewissen Ländern gerade durchgespielt, leider bisher mit unguten Resultaten.


Die von Dir genannten Zahlen von wegen Infektionen und Todesfällen im Juni sind das Resultat des vorangegangenen Lockdowns, und nicht als Beweis zu nehmen, dass es ja gar nicht so schlimm ist. Wir sind bisher relativ glimpflich davongekommen, weil gerade noch rechtzeitig Massnahmen eingeleitet wurden. Durch Sorglosigkeit gefährdet man nun aber die (milliarden) teuren Fortschritte wieder.


Ich nehme lieber ein paar Einschränkungen auf mich, und gehe dafür möglichst bald wieder an einen Hockeymatch im Stadion, auch wenn es evtl. nicht mit der vollen Zuschauerzahl funktionieren wird.


Aber irgendwie habe ich den Eindruck, dass es Dir gar nicht so sehr um das Virus an sich geht, sondern dass Du böswillige Machenschaften witterst, und dies der Grund für Deinen Zorn ist. Unmöglich ist ja bekanntlich nichts, nur sehe ich momentan niemand, der die grossen Vorteile aus COVID19 zieht. Ausser ein paar findige Maskenverkäufer, die davon profitieren, dass Kantone + Spitäler ihre Vorräte vernachlässigt haben.




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Danke Mänfu für die Organisation! Essen + Trinken einwandfrei, und mit den Gästen Brügger + Zaugg fehlte es auch nicht an "Insider-Infos", die natürlich wie immer vertraulich behandelt werden ;)

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