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Themen - Neil Nicholson

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Schnouz hat wohl zu viele Kissen abgekommen, versteht nicht einmal mehr meine Ironie, habe ja gesagt, Tom's Post sei totale Scheisse ..

Spass beiseite. Ein paar Worte passen nicht dort, aber die Beobachtungen sind eben nicht falsch, auch wenn teilweise an den in Langnau vorherrschenden Voraussetzungen vobeiargumentiert wird. Auch was redwing19 schreibt, ist in der Regel nicht verkehrt. Das sind halt Knaben, die auch mal ein paar Wellen an den Bug von Langnaus behäbiger Selbstgefälligkeitsmaschine werfen. Anstatt wie andere alles schön und gut zu reden nur weil bereits 90% gut sind. Schnouz hat seinen Beauty- zum Waschsalon umfunktioniert, seine Waschmaschinen kennen nur den ganz-leicht-beschmutzt-Schongang mit rückwärts schleudern aber ja nicht mehr als 10 U/min, sonst mag man ja nicht mehr nach mit Zuschauen.

Mein Gott, hat es nur noch Memmen im Emmental? Und haben Diskussionen nicht auch ihr Gutes? "Wir gehen nicht unter in den Niederlagen, sondern in den Auseinandersetzungen, die wir nicht führen" steht hier drüben in der Lorraine an einer Hauswand.

Ich habe Rindlisbacher's Bericht zum Abgang vom "unterschätzten und unverstandenen" Sportchef Reber nochmals richtig gelesen. Arme Siech. Es ist gewiss so, dass ihm vom VR "fast alles in seine Hände gelegt" wurde, aber man hat ihm einiges davon wieder weggenommen, wegen rigider Budgetierung. Arme Siech. Reber wird gewiss eine "Lücke hinterlassen", nämlich genau jene, die man damals gestopft hat. Arme Lücke.

Nun sucht man wohl nach gleichem Schema jemanden, die sie wieder stopft. Tja. Reber nun als Opfer der Umstände beziehungsweise arme Siech hinzustellen, wie es Rindlisbacher tut, entspricht ganz sicher nicht den  Tatsachen.  Aber Rindlisbacher‘s Beobachtungen sind schon weitgehend richtig. Aber warum nun Müller Pascal die Lösung sein soll? Portiert von der BZ (?) - weil er "loyal" und "ein gebürtiger Langnauer" ist .. weil er "mit den *speziellen* Begebenheiten im Emmental vertraut ist" - "bestens" notabene - suuuper, das ist eben genau das was es vielleicht mal nicht als allererstes braucht! Kontinuität bringt nicht immer Fortschritt und ein eggiger Gring bringt mehr als ein gschliferiger. Dass gemäss Rindlisbacher "Jörg Reber seine Kritiker mit der passenden Wahl seines Nachfolgers besänftigen" können soll finde ich gelinde gesagt sehr seltsam und extrem fragwürdig! Wozu hat man Schenk? Selbst die schlummernde Koryphäe von der Blasenflueh wäre da geeigneter!

Ich schätze Reber für was er geleistet hat, was unter dem Strich herausgekommen ist, verdient Respekt, sogar grossen. Ich bin sehr zufrieden mit den letzten beiden Saisons, aber ich will mehr. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass es vor allem an Persönlichkeit, Gradlinigkeit, Sicherheit in der Kommunikation und mitunter auch an Respekt gefehlt hat. Mit extraordinären Charakteren wie Schremp oder DiDomenico und wohl auch Laporte und Hecquefeuille oder Gustafsson war eine gewisse Überforderung einfach nicht von der Hand zu weisen. Reber war ja auch Ehlers‘ Vorgesetzter und hätte beispielsweise in Sachen Schremp mal ein Machtwort sprechen können. Was Elo danach geleistet hat, weiss man ja. System ist das eine, Spieler die begeistern, das andere und das Publikum bezahlt schliesslich das ganze Gedöns.

Es braucht mehr Persönlichkeit in Langnau, Respektspersonen. Ich würde eine Übergangslösung mit Simon Schenk als Chef de Sport sehr begrüssen, auch als Gegengewicht zum Trainer. Und wenn man nicht bereit ist, etwas Risiko zu nehmen und auch mal Transfers mit Signalwirkung zu tätigen (ja, ja, mit Biel muss man sich nicht vergleichen, gell, ici c'est ja schliesslech petit Langnou derrière le Miststock), wird man nie über das Renommee der sympathischen grauen Maus hinauskommen. Wie gesagt ist dies nicht unbedingt das Problem des Sportchefs.

Ich hoffe schwer, der neue Sportchef wird nicht einer der Sorte Traumschwiegersohn (des VR, Zitat Manfred) sein. Sondern eher einer auf zumindest annähernder Augenhöhe, auch mit dem anderen Pol auf der Trainerbank.

Ich bin grundsätzlich ein sehr grosser Fan von Langnaus VR, v.a. von Peter und Käru. Die Eigenschaften, welche die Führung in Langnau auf sich vereint, waren und sind eminent wichtig fürs Überleben vor Jahren und die höchst erfreuliche Entwicklung seither. Jedoch ist das Überleben abgeschlossen und man muss sich überlegen, wie man die Überlebenden und noch Putzmunteren bei Laune halten will. Dazu würde eben gehören, dass man auch mal Leute wie einen Philipp Furrer nach Langnau holt. Persönlichkeiten braucht es, ausserhalb und auch innerhalb der Mannschaft, ich kann mich hier nur wiederholen.

Nun hoffe ich dass die heilige Inquisition nicht wieder um die Ecke kommt und alles erstickt was nicht ins Schema des wohl-, selbstgefälligen und kritikabsorbierenden Langnaus passt. Auseinandersetzung bringt Fortschritt.

Gueti Verdouig une hiubi Flip (ohni) Flop Saison, Gruess Gere

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1. Mannschaft / zweites Eisfeld - "neue" Junioren?
« am: 6. Januar 2017 13:29 »
Macht wohl Sinn, das Thema des neuen Eisfelds separat zu diskutieren.

Werden eigentlich dem Gehäuse um den neuen Pflanz- ehm Glacenblätz umen Flügel angebaut? Nur so von wegen Abheben. Wobei es braucht wohl eher einen Rotor obendruffen wegen der engen Umgebung.

Was ich sagen will. So eine Halle macht dann noch lange keinen Frühling, ebensowenig wie das neue Stadion Tore geschossen hat oder den Abstiegshelden Flügel verliehen hätte, oder gar die Mannschaftsstimmung positiv beeinflusst hätte.

Über den Preis kann man sicher streiten, aber ich bewundere Peter Jakob für seine Visionen und wie sie ohne Halbheiten umgesetzt werden. Im Emmental und Entlebuch derart auf der mentalen Ebene etwas zu verändern dürfte weit schwieriger sein, aber genau das wäre von Nöten, ebenso wenn nicht weit wichtiger als die Infrastruktur. Abgesehen davon, dass diese auch verblenden kann! Wenn es in den Köpfen fehlt, ist diese Halle umsonst.

Es gilt, sich darüber Gedanken zu machen, wie hier mit Start im Bubialter mittels Trichter etwas zu bewerkstelligen wäre. I säge es fäut i de Gringe u nid primär i de Scheiche, das erste ist halt die Voraussetzung für das zweite. Es kann nicht sein, dass vor 40 Jahren 100% Meisterpotential im Dorf war und nun bestenfalls noch 5%.

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.. u wohäre flügt's äch?

(oder I ha o wider mau e Roman z’guet, läse mueses niemmer, mi cha süsch o mau zwe Drittu i Chüeuschrank tue, mues auerdings ufpasse, dass nid am Morge Wasser uselouft)

Ja, ich wollte Langnau und seine Fans noch etwas abfeiern nach der Feier an  besagtem Donnerstag, hat etwas gedauert. Den Aufhänger dazu hat mir eine Broadcastingstation, deren Namen mir soeben gasförmig entschwunden ist, geliefert. Ich erinnere mich bloss daran, dass am Anfang des Namens derselben der zehnte Konsonant stand und am Schluss die letzte Zahl, die etwas hergibt, dies von hinten gezählt, und ich meine zu wissen, dass zwischendurch sogar ein schnadiger Schroter dort seine mehrwertige Arbeit verrichtet. Aber an die anderen zwei Zeichen zwischen dem ersten und letzten kann ich mich partout nicht mehr erinnern. Item, dieser sympathische Sender hat eine kleine Befragung durchgeführt, ich habe diese an jenem Freitagmorgen nach der Erlösung auf der Fahrt vom Augenarzt zur Arbeit gehört. (diese Station kommt eben auch in Bern und ich brauche eben eine Brille mit Gleitsicht) Dort ging inmitten von etlichen neutralen oder auch kritischen Voten jenes vom maxximalen Max* keineswegs unter: Das ist also eine so eine g .. i . .gantisch .. e g .. i . .gantisch .. e Jahreszeit gewesen, eine so eine g .. i . .gantisch .. e, was wollen wir noch mehr es ist alles g .. u-u-u .. t gelaufen he was ist nicht gut gewesen was wollen wir noch mehr?. *Name frei erfunden, die Zeilen habe ich zwecks Verfremdung und zum Schutz des Urhebers etwas frisiert und ins Hauchdeutsche übersetzt. Abgesehen davon gibt es viele solche und ich liebe den maxxMax über alles, eben wie alle anderen Langnaufans auch! Aues geili Sieche! Aber äbe ..

Tja, ich fühlte mich angesprochen, die Frage "Was weimer no meh?" stelle ich mir in Langnau in regelmässigsten Abständen.  Das habe ich mich auch gefragt, als auch ich eine halbe Stunde nach Spielschluss immer noch auf der Tribüne stand und Scott Beattie für seine Bauchlandung mit anschliessendem mehrfachem Flügelschlag applaudierte. Wann hebt Langnau ab und wohin? Auch mit diesen Faxen hat er sich wärmstens empfohlen, nicht? Dieser Trainer ist zwar offenbar auch nicht herumtragbar, dafür macht er gleich selber das erforderliche Cabaret, und wie. Der kann wahrlich besser Zirkus machen als der grimmige Glatzkopf, der würde hervorragend zu uns passen .. oder nicht? Fragt sich bloss, für wie lange, gell … (habe das allermeiste hier gestern geschrieben!)

Sogar unser Propagandaminister Bruno gesellte sich zu den euphorisiert zuckenden Hampelmännern, dies bloss eine Woche, nachdem er so ziemlich alles in die Pfanne gehauen hat, was es in die Pfanne zu hauen gibt und noch fast mehr, als überhaupt reinpasst. Bruno liess alles unhampelmännisch nach unten hängen statt orgasmisch zu zucken und er schloss lakonisch: "Die SCL Tigers wirken derzeit wie eine Gruppe von Sachbearbeitern, die wegen Abwesenheit ihres Chefs nicht mehr wissen, wie sie mit der zu bearbeitenden Sache umgehen müssen."

Kaum eine Woche später wohnt das Eishockey-Herz plötzlich wieder im Emmental, sooo härzig! Und die Kugel rotiert munter um die Achse Dorfkirche-Ilfisstadion.

Ja ..? Was weimer no meh, we das es isch nacheme 11. Platz eso isch ..?? Was???

Am Anfang von Brunos Ekstaseaufsätzchen werden ein paar rhetorische Fragen gestellt, bei der Beantwortung derselben selbst dem hinterletzten Höhlenbewohner klar sein muss, dass Langnau das Zentrum des Eishockeyuniversums sein muss, und dies zwar wohl gerade direkt beim Höhleneingang. Es gibt übrigens überall auf der Welt Höhlen. Wiederholt frage ich mich, wieso Bruno kaum je oder immer weniger kritischen Fragen zur Zukunft stellen kann. Euphorie war noch nie eine Lösung, schon gar nicht für uns und schon gar nicht in diesem Zusammenhang. Schon gar nicht wenn nachher alles erste Sahne ist und keine Fragen zur unmittelbaren unterirdischen Vergangenheit gestellt werden. Richtig, viele haben diese Vergangenheit so wahrgenommen, ich nicht. Aber so tickt halt das Volk in Langnau und diese Begeisterungsfähigkeit ist auch ein enormes Potential, ohne welche wir auch nicht wären, wo wir sind.  Eben, besagte Sachbearbeiter haben sich binnen Wochenfrist zu Orgasmusdonatoren hochgearbeitet. Aber den Orgasmus haben die Sachbearbeiter nicht selber zelebriert, wohlgemerkt. ..! Obschon die auf der anderen Seite der Bande so schwierig taten, auch wenn die Sachbearbeitung ja noch gar nicht fertig war. Scheint mir fast, dass Langnau nymphomanisch veranlagt ist, um im Jargon des Propagandaministers zu bleiben.

So orgasmisch, so gut. Was wäre gewesen, wenn man wie schön öfter verlangnullert hätte, wie schon öfter wenn das Publikum spinnt, wobei es war diesesmal wirklich ein bisschen besser als auch schon, und Biel in der 65. Minute das Spiel entschieden hätte? Man hat diese Verlängerung relativ souverän gespielt, trotzdem, wasesli was wäre gewesen? Apotheke überfallen, damit man schlafen kann? Ich versuche, daraus etwas Ernsthaftes abzuleiten und dabei auch die Frage vom maxximalen Max, die da lautete "was isch nid guet gsi?" nicht zu vergessen. Eines der grössten Probleme in Langnau ist, dass man sehr schnell benennen kann, was nicht gut ist, aber nur bei akuten Vorfällen und wenn sich Projektionsflächen bieten, man kann denen auch Sündenböcke sagen. Sobald etwas wieder besser oder gar gut ist, ist alles Vorherige vergessen.

Was mir in dem Zusammenhang Kopfzerbrechen bereitet, ist, wie man so vorwärts kommen kann! Ich glaube drum, das geht der Regierung auch so!

Himmel und Hölle sind so nahe in Langnau, solches kommt immer wieder vor. Innert zehn Spielminuten von kollektiver Depression zu kollektivem Orgasmus. Hauptrolle in diesem Inferno? Genügsamkeit, am Boden Zerstörtheit, Selbstgefälligkeit, Sündenbockismus, Überdosis Schulterklopfen, fehlende Selbstkritik, zu schnell zufrieden mit zuwenig, aber wirklich auch richtig schnell unzufrieden. Unter vielem Anderen. Da ist aber jeder Apotheker überfordert. Nehmen wir mal an, es wäre gut, wenn man das verbessern könnte. In dem Fall wäre zu sagen, dass niemand etwas dafür kann ausser wir selber und das wir selber den Hebel ansetzen müssen. Aber ok, lassen wir das momentan.

Jedenfalls hemmt all dies die sportliche Weiterentwicklung und auch jene des Unternehmens. Dies ist auch keine einfache Voraussetzung für die Verantwortlichen.

Wie schon oft gesagt, kenne ich auch keine wirklichen Antworten auf dieses Phänomen, auch oder gerade weil ich mich doch schon ein paar Jahre mehr oder weniger ernsthaft damit auseinandersetze. Es bleibt mir nicht mehr zu sagen als

dräiet nid immer grad düre u cheret der Bode unger d‘Füess füre, vorauem i heikle Situatione, schön blibe hocke, ds Team houts süsch us de Socke, u zwar ufem Isch u offebar o näbedrann

Weil ich keine wirklichen Antworten habe, versuche ich halt, auf gewisse Mechanismen aufmerksam zu machen. Denn eigentlich sind wir momentan an einem guten und mehr (um nicht viel zu sagen viel) versprechenden Punkt! Ich weiss es wird langsam lang, aber ihr könnt ja zum schusseligen Dino wechseln oder nächste  Woche weiterlesen.

Wir haben jetzt die erste Nach-Eisklotz Saison überstanden. Der grimmige Glatzkopf dieser Tonitöter hat einen Teil von Rebers Plan glaub trotzdem gar nicht so schlecht umgesetzt. Darauf kann man aufbauen, das Gute behalten. Jörg Reber hat vieles richtig gemacht, auch wenn man Dinge in Frage stellen kann. Man muss ihm jetzt Zeit geben, seine Strategie weiter durchzusetzen, bezüglich seiner Philosophie von wegen dass man einem Eishockeyspieler im C&A Pyjama ansehen muss, ober er ein Langnauer ist oder eben nicht und. Wobei man monieren mag, dass die von anderen Klubs eh mindestens eines von Calida haben. Fragezeichen gegenüber gewissen Verträgen wurden angemeldet und dies berechtigterweise. Ich glaube fast wir haben den Liniger Michu dazu gebracht die Nacht am Zürichsee zu küssen. Der kann dann kommen wenn es irgendwo einen passenden Platz haben sollte für ihn. Ich erwarte zudem ganz klar von Jüre, dass er mindestens  sechs der nächsten  zehn Trainer mit mehr Stil und Anstand absetzt.  Ihr seht, ich glaube also an Jüre ..

Ich habe oben gesagt, dass das Team auch neben dem Eis teils nicht mit der Euphorie umgehen kann. Wenn ich ein Beispiel anführen darf, wähle ich unseren Finnen. Ich beobachte nur so Menschen, weniger Eishockeyroboter. Koistinen hat nach einem sehr guten Start massiv abgebaut und ich bringe dies direkt in Zusammenhang mit der Thematik. Wenn man herausfindet, dass es einem wohl sein kann in Langnau ist es dann eine Frage des Kopfes, ob man sich drein geben beziehungsweise -liegen will oder nicht. Koistinen ist meines Erachtens genau an diesem Scheidepunkt. Ich sage in dem Zusammenhang jetzt bewusst eine Frage des Kopfes und (noch) nicht eine Frage des Charakters. In solchen Fällen ist ganz klar die sportliche Führung gefragt.

Wir können uns glücklich schätzen, einen DiDomenico in unseren Reihen zu haben, ich mag ihn zwar nicht vorbehaltlos, aber er hat das Hassen von Niederlagen und das Nie-und-nimmer-Aufgeben nach Langnau gebracht und man hat ihm sehr viel zu verdanken, das war die Hauptingredienz des Aufstiegs. Trotzdem, Langnau ist nicht DiDomenico und noch weniger umgekehrt. Wenn Peter Jakob bei Hockeyweek sagt, bei uns dürfe er Superstar sein, habe ich meine Bedenken. Wobei man einen Weg suchen muss, der sinnvoll ist. Eiszeit und grosse Klappe ohne Ende kann in diesem Fall nicht zielführend sein. Auch hier ist die sportliche Führung gefragt. Langnau ist eine Mannschaft und noch viel mehr.

Womit wir beim künftigen Trainer wären.

Und hier habe ich gestern aufgehört und fahre auch nicht weiter. Ich habe damals die Geschichte bei den Bahnhofbuffalos genau verfolgt. Ich hätte viel lieber Leuenberger gehabt, wäre auf mehreren Ebenen eine sehr interessante Option gewesen, aber Beattie ist eine gute Lösung, hoffe für etwas länger. Wie gesagt, habe auch Freude gehabt als er getan hat wie eine verrostete  Tante Ju, die meint sie habe Düsen und es hätte eine Piste unten dran. Spätestens jetzt ist fertig mit Gus und Laporte Gejammer. Volle Unterstützung für Beattie!

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Wie gesagt grundsätzlich einmal mehr viele Fragen von mir und  keine wirklichen Antworten.

Äbe WAS WEIMER NO MEH? Wär d’Frag gsi! Säuber überlege aui Düredräiexperte u Flugsimulatorinne!

E schöne Früehlig, Gruess Scheraar

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1. Mannschaft / ES DÜREDRÄITS DE ÖPPE!
« am: 22. April 2015 17:36 »
Gutenabe Tau vo de hülende Winde u Schteckbrätter

Man kann rückwärts und vorwärts durchdrehen, beides bringt nichts. Wenn Jörg Reber die Gesetzestafeln vom Dorfberg runtergebracht hat, kann man nichts mehr dran rütteln.

Erlaubt mir aber, selber noch ein letztesmal ein bisschen durchzudrehen, habe mich jetzt 80 Stunden zurückgehalten.

Ich habe mich bei der Portierung von Baldhead dem II ausgeklinkt, es wurde von anderen beileibe genug hingerzi u fürezi gschperzet. Solche, die das ganze Jahr mehr oder weniger stilvoll die schwedische Eminenz attackiert haben, mutieren plötzlich zu konform rosarot grunzenden und strahlenden Marzipanschweinchen (danke Magnus, Top 3 diese Saison). Hoffe bloss, dass jene nicht plötzlich von der Vergangenheit überrundet werden, im Oktober oder so. Ich bleibe dabei, Gustafsson war eine Nummer zu gross für Langnau, man war mit ihm überfordert, keiner wagte ihm ans Bein zu schiffen, schon gar nicht mehrmals. Es ist überall so, dass die Führung den Angestellten sagen muss, was sie erwartet. Wenn sie nicht spuren, muss man ihnen halt den Tarif angeben. Trotzdem hat Gus den eigentlichen Tarif bei weitem übertroffen! Es war schon vor Jahresfrist klar, dass der Schwede einigen im VR nicht in den Kram passt, dann Reber vorzuschicken erachte ich als etwas billig. Ich sage dabei mitnichten die jetzige Lösung sei schlecht oder Reber sei selber nicht auch dieser Meinung gewesen! Er ist ein kompetenter Mann.

Ich wehre mich nur nochmals für Gustafsson, denn die Art und Weise war unterirdisch. Ehre wem Ehre gebührt, an alle, aber inbesondere an Bengt-Ake Gustafsson!  UNSEREN AUFSTIEGSTRAINER!

Ich nehme nichts von meiner vergangenen Kritik zurück, deswegen kann ich trotzdem der grösste Fan von Peter Jakob sein.

Item Ihr seht, ich kann selber nichts viel Anderes aus schperze u düreträie ...

DESWEGEN:

Ich schlage vor, dass man das Ganze so schnell wie möglich abhakt. Die halbe Schweiz grölt sich einen ab!

Vor zwei Wochen im Himmel auf den Plattformen und nun sozusagen unter dem Boden. Bauern und Miststock revisited sozusagen. Wir sind selber Schuld! Ich inklusive. Es bringt nichts zu lamentieren. Der zukünftige Weg ist eingeschlagen, die Absichten der Führung sind klar und gut. Auf der Kommunikationsebene hätte das Ganze mit Weitsicht aufgegleist werden sollen, das ist total fehlgeschlagen. Lassen wir das so stehen. Vergeben wir diese Fehler und gehen weiter. Sonst bleibt das vor Spiel 4 erwähnte Tigermobil effektiv stecken und was bleibt ist der Landschaden und eine erneute Verlierermentalität!

Freuen wir uns am unglaublich schönen Aufstieg, an den getätigten guten Transfers und an der tollen Chance für einen Neubeginn. Die Führung will nur das Beste für uns und Langnau und sie wird auch Lehren ziehen aus den Vorkommnissen. Wir schaffen es nur in eine gute Zukunft wenn alle zusammenstehen, die Fans hinter die Führung und umgekehrt.

Gruess Gere

HOPP LANGNOU!!! ALLEZ LA FRANCE, VIVE LE CANADA, HOPP BENOIT LAPORTE!



P.S.: Werde mir folglich grösste Mühe geben, nicht mehr hässig zu sein, VORWÄRTS zu schauen. Die, die mir persönlich auf den Deckel geben wollen, können das heute Abend im Tigersaal erledigen. Ich bin der mit der blauen Certina DS-2, Meisterjahrgang  ;D

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1. Mannschaft / BRUNO'S PFLOCK
« am: 27. Januar 2015 18:59 »


Gehts eigentlich noch?

Absolut bizarr, was in Langnau abläuftMit derzeit 17 Punkten Vorsprung auf den Zweitplatzierten führen die SCL Tigers die NLB-Tabelle an. Der 1. Rang der Qualifikation ist ihnen nicht mehr zu nehmen. Doch in Langnau wird spekuliert, wann die Trainer entlassen werden. Bei einem Rückstand in einer Playoff-Serie? Oder bereits gegen Ende der Qualifikation? Zwei Dinge sind klar: 1.) In Langnau regiert die Angst über die Zuversicht. 2.) So erreicht man keine grossen Ziele!

 

 

von Bruno Wüthrich - Nur wer zusammenhält, erreicht grosse Ziele. Als der HC Lausanne im Frühjahr 2013 die SCL Tigers in der NLB versenkte und in die NLA aufstieg, glaubten im Waadtland alle an den grossen Coup. Dabei standen die Zeichen keinesfalls besser als heute bei den SCL Tigers. An der Bande stand mit Gerd Zenhäusern kein Hampelmann, sondern eher ein ruhender Pol, wie es heute bei den SCL Tigers Bengt-Ake Gustafsson ist. Zu Beginn der Aufstiegskampagne konnte noch niemand im ganzen Umfeld des HCL wissen, welch folgenschwere Fehlentscheidungen im Emmental noch gefällt würden. Doch die Lausanner waren überzeugt, dass sie nahe dran waren an der Nr. 12 der Schweiz. Sie erlebten dies jeweils im Frühjahr 2009 und 2010 selbst, als sie zwei Mal erst im siebten Spiel der Ligaqualifikation am EHC Biel scheiterten. Sie wussten deshalb auch, dass es erneut schwierig werden würde. Aber sie wollten diesen Aufstieg. Und sie glaubten daran. Und genau dies war ausschlaggebend.

 

Doch in Langnau wird gehadert und geangstet. Da wird am Coach gezweifelt und herum gemäkelt. Da haben viele das Gefühl, jeder andere Coach könne es besser. Ja himmelherrgott – habt ihr denn den Eindruck, mit einem Trainer wie Hans Kossmann (gewiss ein sehr guter Mann und irgendwann auch an der Bande in Langnau denkbar) hätten die Tiger mehr Punkte auf dem Konto? Oder wären näher am Aufstieg dran? Bengt-Ake Gustafssson hat bewiesen, dass es auch geht, ohne dass der Coach Talent als «Hampelmann» mitbringen muss. Das ewige «Hampeln» nützt sich nämlich in den meisten Fällen ab. Es ist nicht jeder ein Del Curto.

 

Die SCL Tigers dominieren die Liga und stehen längst und wohl viel zu früh als Sieger der Qualifikation fest (die Playoffs standen sowieso nie in Frage). Und da sich im Hinblick auf die wichtigste Phase der Saison am liebsten kein Spieler mehr verletzen möchte, wird aktuell nicht mehr ganz mit dem letzten Engagement gespielt. Dazu eine Anmerkung: Dies ist natürlich fatal. Denn die Herausnahme der Intensität zum Ende der Qualifikation war einer der Gründe, welche im letzten Frühjahr zum frühen Scheitern des EHC Olten führte. Erfahrungsgemäss ist auch das Verletzungsrisiko höher, wenn nicht im voller Intensität gegen einen engagierten Gegner gespielt wird. Deshalb gilt für die Spieler: Nochmals ran an die Säcke! Doch wenn sich eine solche Einstellung einmal eingenistet hat (auch eine Charakterfrage bei den einzelnen Spielern), bringt sie in einer solchen Phase kein Coach der Welt mehr weg. Das Fatale daran ist ja, dass die Langnauer auch so die Mehrheit der Spiele gewinnen. Aber das ist ein anderes Thema. Wir schweifen ab.

 

Die SCL Tigers sind keine Einheit mehr. Falsch! Man muss sich fragen, ob «wir» denn je eine waren. Die Frage stellt sich derzeit nicht an das Team, auch wenn die Berner Zeitung berichtet, «dem Vernehmen nach», bestünden teamintern Zweifel am Coach. Zu vermuten ist, dass dieses «dem Vernehmen nach» nicht aus der Mannschaft kommt. Zu einer Einheit bei einer Eishockey-Organisation gehören a) das ganze Team, b) der Staff, allen voran natürlich die Coachs, c) die Geschäftsleitung, d) der Verwaltungsrat und natürlich e) die Fans (Änderungen in der Reihenfolge sind möglich). Es ist eben keine Einheit, wenn die Einen am Coach zweifeln, und andere einen eigenen Spieler auspfeifen, weil sie mit dessen Wahl zum besten Spieler nicht einverstanden sind. Es ist keine Einheit, wenn die meisten glauben, mit diesem Team (trotz 17 Punkten Vorsprung) sei der Aufstieg nicht zu schaffen. Es ist keine Einheit, wenn wir zwar daran glauben, dass sich in den Playoffs jeder Gegner, nicht aber in gleichem Masse auch die SCL Tigers steigern können. Es ist keine Einheit, wenn die Torhüter schwach geredet und verunsichert werden.

 

Wir reden derzeit die eigene Mannschaft schwach und die möglichen Gegner sowohl in der NLB als auch in der NLA stark. Wer Angst ausstrahlt, fördert die Zuversicht beim Gegner. Lausanne hat dies besser gemacht. Sie sorgten 2013 dafür, dass sie stark geredet wurden, und verunsicherten und verängstigten damit die Gegnerschaft. In Langnau stiessen sie mit ihren Bemühungen auf fruchtbaren Boden. Die Lakers aus Rapperswil verlieren Spiel um Spiel, sind mit 13 Punkten Rückstand Letzter der NLA. Oberlausige 0,775 (!!!) Punkte pro Spiel waren die Seebuben als derzeitige Nr. 12 der Schweiz bisher in der obersten Spielklasse wert. 2,166 (!!!) Punkte erspielten sich die SCL Tigers als derzeitige Nr. 13 der Schweiz in der zweithöchsten Liga. Mit Verlaub: Die beiden Mannschaften können nicht weit auseinander liegen. Doch die Lakers zweifeln nicht an ihrem Coach. Die SCL Tigers schon, was irgendwie nur dann verständlich wäre, wenn sie mit diesem bereits abgestiegen wären. Doch dies ist nicht der Fall. Hier Zweifel zu sähen, ist absolut unprofessionell.

 

Ein Statement des Verwaltungsrates ist gefordert.

Aus dem obersten Gremium der SCL Tigers ist derzeit rein gar nichts zu vernehmen, was die völlig zu Unrecht gedrückte Stimmung rund um die SCL Tigers etwas lockern könnte und die Zuversicht steigern würde. Aber der Verwaltungsrat hat sich wohl von der allgemeinen Verunsicherung anstecken lassen und ist deshalb zu einem glaubwürdigen Statement gar nicht in der Lage. Zwei Niederlagen (2:5 gegen Olten, 3:6 gegen Visp) zu einem noch frühen Zeitpunkt in dieser Saison haben dazu geführt, dass dem Coach vom höchsten Gremium ins Handwerk gepfuscht wurde. Positive Resultate mussten sofort her. Bengt-Ake Gustafsson lieferte diese denn auch prompt. Es folgte eine lange Phase der totalen Dominanz. Doch jetzt macht es den Anschein, die Formkurve der SCL Tigers sei auf die Playoffs hin eher am sinken denn am steigen. Hinsichtlich des immer noch möglichen Aufstiegs in die NLA haben die Verwaltungsräte mit der Forderung nach sofortigen Resultaten bereits im Herbst ein Eigentor geschossen. Wir halten zu gute, dass dies in bester Absicht geschah. Aber aus sportlicher Sicht war dieses Eingreifen völlig inkompetent.

 

Wie ein glaubwürdiges Statement von Seiten des Verwaltungsrates hinzukriegen ist, ist völlig egal. Es muss einfach sein! Und es muss gelingen! Und nein! - Es genügt nicht, einfach zu sagen, wir wollen aufsteigen. Da muss mehr kommen. Wir wollen wissen, was dafür getan wird. Auch wenn nichts getan werden sollte, so wollen wir wenigstens eine Begründung dafür. Verschont uns bitte mit Hinweisen auf das liebe Geld. Die Saison lief gut. Bisher waren kaum grössere Investitionen nötig. Im Gegenteil: Die vielen Verletzungen während der Saison werden sogar geholfen haben, Geld zu sparen. Jeder Entscheid, auch denjenigen auf den Verzicht weiterer Spieler oder Torhüter (Schweizer und Ausländer) lässt sich hoffentlich rational begründen. Aber es braucht jetzt ein Statement, weshalb der Verwaltungsrat überzeugt ist, auf dem richtigen Weg zu sein. Es braucht ein Statement, das uns zu einer Einheit werden lässt. Es braucht ein Statement, welches sämtliche destruktiven Spekulationen beseitigt. Es braucht ein Statement, das die SCL Tigers und damit uns alle dem Aufstieg näher bringt.

 

Und an die Fans: Es kann einfach nicht sein, dass ein einzelner (eigener) Spieler ausgepfiffen wird, nur weil die Auszeichnung eines Anderen als bester Spieler genehmer wäre. Zwar war es lediglich eine kleine Minderheit, die gepfiffen haben. Aber die Pfiffe waren eben zu hören, und Minderheit hin oder her, es waren nicht nur Einzelne. Wer sowas tut, ist kein Fan. Vor allem keiner, der mitzieht, sondern nur einer, der zerstört. Auch von den Zuschauerrängen kann man viel kaputt machen und die Aufstiegsbestrebungen sabotieren. Das oft zu hörende Argument, auf dem Eis seien Profis, und die müssten das aushalten können, ist an Dummheit nicht zu überbieten. Denn Sport-Profis sind Menschen wie wir alle. Wir alle sind am Arbeitsplatz nicht immer gleich motiviert. Wer etwas anderes behauptet, der lügt, oder hat gar keinen Arbeitsplatz! Wenn uns der Chef am morgen zu Unrecht oder zu harsch kritisiert, hat dies einen Einfluss auf unser Leistungsvermögen. Zumindest für diesen Tag. Wir sind verunsichert und verärgert. Der Leistung ist dies nicht zuträglich. Auch für den Eishockeyspieler ist die Anfeuerung und die Anerkennung der Leistung Motivation, noch mehr zu bringen. Doch egal, wie sehr er Profi ist: Von den eigenen Leuten ausgepfiffen zu werden, zieht jeden herunter. Da fragt man sich einfach, was denn das für saudumme Jammerlappen sind, die bei der Wahl zum besten Spieler den eigenen Mann auspfeifen!

 

Die Situation in Langnau ist derzeit dermassen bizarr, dass wohl an Aufstieg in dieser Saison nicht zu denken ist. An der Nase nehmen muss sich vor allem das Umfeld. Dazu gehören nicht nur die Fans, sondern auch der Verwaltungsrat. Denn davon, dass dieser zur Einheit gehört, ist derzeit nicht genug zu spüren! Also, liebe Verwaltungsräte. Euer Entscheid, dem Coach ins Handwerk zu pfuschen, hat euch bisher eine ruhige Saison beschert. Aber jetzt ist es an der Zeit, hinter dem gemütlichen Ofenbänklein hervor zu kriechen und uns zu sagen, was Sache ist.


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1. Mannschaft / Ein Hoch auf die Sitzplatzfurzer ...
« am: 18. März 2014 23:38 »
... denn Sie haben begriffen, dass man nicht in der 18. bzw. in der 38. Minute einen auf Fasnachtstumult oder Stanleycupsieg macht, wenn man erst die Hälfte des Wegs zurückgelegt hat. Ähnliche Szenen wie Sekunden vor Schluss im ominösen Spiel 6 der fatalen Serie vor einem Jahr. Damals hat der grössere Teil des Stadions mitgemacht und der Rest ist nur zu bekannt. Heulen und Zähneklappern. Diesmal ist man noch weit vom Ziel entfernt und es besteht absolut kein Grund zur Euphorie, nur wenn es mal ausnahmsweise wie durch Butter geht. Ich habe gehört,  dass aus dem Staff verlautbart wurde,  bereits nach dem zweiten Sieg in La Chaux-de-Fonds vor Wochenfrist sei die Mannschaft kaum herunterzuholen gewesen. Was die Folge war ist auch bekannt. Dann hat man zum Glück mit Schwein gewonnen und heute ist es mal gäbig gegangen. Es gibt absolut keinen Grund, jetzt durchzudrehen und der Mannschaft das Gefühl zu geben, man sei bereits zufrieden und sie seien sowieso die Geilsten. Es ist immer dasselbe in Langnau. Claudia und Sandra werden morgen wohl bereits wieder in der Sänfte durch das Dorf schweben, getragen von Ihren Jüngern, dabei haben sie bisher Playoffhockey vermissen lassen, auch wenn die Tendenz eher positiv stimmt. Ich hoffe spätestens übermorgen sind alle wieder am Boden . Im Gegensatz zu Olten haben wir ja immerhin einen guten Trainer. Ich hätte die Jungs nicht nochmal rausgelassen, aber das ist seine Sache. Auf 20 Minuten aus dem Munde von John Fust zu lesen, wie das damals war am grünen Tag, bereits vorher und vorallem naher. DIE LUFT WAR DRAUSSEN! Er hat absolut Recht, wobei er derjenige gewesen wäre, der den Mahnfinger hätte heben sollen. Nume das isch huereschwirig z'Langou!!!

Es kommt genau wieder aufs selbe heraus wenn das so weitergeht. Deshalb empfehle ich noch manchen trockenen, schnell verhallenden Furz in die Plastikschalen, beim Holz erledigt die Absoption das ihrige.

Es ist so wie ich schon oft gesagt habe, die Mannschaft tickt in Langnau wie das Publikum und umgekehrt. So kommt es nur selten gut. Beweise sind vorhanden. Versuchen wir am Boden zu bleiben.

Ich gratuliere der Mannschaft und den Anhängern und rufe zu 100%iger Konzentration, Wachsamkeit und genügend Nüchternheit auf, beidseits der Bande. Wir sind erst auf halben Weg und wollen noch zwei Serien erfolgreich gestalten.

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1. Mannschaft / Von Würsten und Neuanfängen
« am: 1. Januar 2014 22:49 »
Ich wünsche allen ein möglichst glückseliges neues Jahr, möge Supernase Magnus nicht etwa zum weichen Becher mutieren, Mänfu definitiv vom B-Postel zum Apostel avancieren, möge die beleidigte Oberwurst Brünu dem Oski nicht zuviel den Schoppen geben oder umgekehrt (lass ihn grüssen, er soll sein Zeugs doch wieder in der Wochen-Zeitung publizieren, so wie anno Tubak, als ich das jeweils zum Zvieri gefressen habe), möge die Vision von Peter Jakob in sonderwunderbarer Weise auf die Mannschaft überschwappen (kann es mir zwar kaum vorstellen, aber wenn es schwappt, kommt es gut), möge Wolfgang Schickli immer besser mit dem Emmental kutschieren und es mit ihm, mögen alle beleidigten abgemeldeten Würste wieder angriffslustig auf dem Pinboardgrill brutzeln, selber und andere, möge das Karma daselbst definitiv verglühen, möge unser Haaslüku eine Coiff- oder Kosmetikeuse finden, die ihm regelmässig die Leviten zu lesen weiss, der Durchmarsch an die Spitze der anderen Liste wäre ihm gewiss gewiss, möge dieser Yann Erard im richtigen Heim Asyl finden und erst wieder entlassen werden, wenn der Diggi der Liga entflohen ist, ansonsten müsste man die reibersche Feder- und Teeranlage wieder in Gang geben ...


Im Ernst: Ich wünsche Langnau und vor allen anderen der Mannschaft, dass es gelingt, den Abstieg mit allen Folgen zu akzeptieren und mit einem neuen Selbstverständnis und neuem Selbstvertrauen mit letzter Konsequenz den Aufstieg anzustreben. Ein neues Selbstverständnis bedeutet, alles bisherige, was hindern kann, über Bord zu werfen. Und vor allem bedeutet es, nicht zu meinen, man sei was Besseres und man habe diese Liga nicht verdient. So wird man das Ziel nie erreichen.


Ein neues Selbstverständnis wird nur aufgebaut werden können, wenn der hinterste und letzte lernt, zu beissen und nochmal zu beissen und das Ziel mit eben dieser letzten Konsequenz zu verfolgen, bei diesem Prozess dürfen mannigfaltige Fremdfaktoren wie beispielsweise Zebras eben keine Rolle spielen (ok, der Erard sollte nicht mehr kommen) man darf sich von gar nichts den Kopf verdrehen lassen. Tönt doch einfach, versuchen wir's!


I däm Sinn uf es tolls 2014, uf e erfougrichi u fruchtbari Zuekunft für ds Ämmitau, Gruess Gere

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1. Mannschaft / Herr Kessler
« am: 18. Oktober 2013 14:44 »
Gratulation, diesmal haben Sie sich aber etwas Mühe gegeben, sieht man über Schreibfehler in Namen hinweg. Sie glauben es nicht, bin extra Kaffeetrinken gegangen vis-à-vis, wegen Ihrem farbigen Blatt.


Konzentrieren Sie sich doch auf Ihre Muppetshow mit dem hochintelligenten Schweden und schauen Sie, dass Sie länger im Sattel bleiben als ihr schickes Hirngespinst in Langnau. ich an Ihrer Stelle würde mich nicht so sicher fühlen vor dem  nächsten Jahresgespräch mit Ihrem Chef. Oder gibt es das nicht bei Ihnen?


Wieviel hat Ihnen eigentlich der Philipp gesteckt damit Sie nichts über die Glanztante Rötheli "schreiben"?


Wünsche weiterhin frohes Buchstabieren.


Gruess Gere





(ich beziehe mich auf die letzten beiden "Kolumnen" über Langnau in der Printausgabe des Blick)

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1. Mannschaft / ICH GLAUBE AN WUNDER ANSONSTEN ....
« am: 10. April 2013 00:34 »
Ich verstehe jeden Post, der heute Abend geschreiben wurde irgendwie, und ich verstehe alle, die schteihässig sind. Ich kann nicht verstehen, wie man das passieren lassen konnte. Wie wenn einer ein Dreisternhotel baut um dann zu beschliessen, es wohl doch besser als mehrbessere Jugenherberge zu nützen. Auch wenn es im Emmental keinen Menschen gibt, den ich mehr bewundere als Peter Jakob, ehrlich. Und das wird bestimmt nachhaltige Wirkung haben, so oder so.

Wie gesagt, ich glaube an Wunder, aber ich weiss nicht ob uns solche Phänomene noch hold sind wenn man die Sache mit dem Glück betrachtet in den letzten halben Dutzend Partien und in 14 der 15 letzten Jahre. Das kann's nicht sein, oder? Manche können das Glück erzwingen und es kann sich einem verweigern, die Gründe mag ich jetzt nicht erörtern. Aber es ist immer wieder vertami verflixt.

Wer weiss, vielleicht hat Gott noch Einsicht oder/und die verqueren Faktoren wenden sich und es passiert das ersehnte Wunder.

Ansonsten habe ich just heute Abend einen plausiblen Grund herausgefunden für Matche gegen Herisau und so, oder wo sind die mittlerweile? Spielt eigentlich Uzwil auch noch in dieser Liga da untendran, ihr wisst schon, jene, von der alle sprechen? Spass beiseite, aber ich glaube es täte Langnau in gewisser Hinsicht extrem gut, vorne zu beginnen und etwas Demut zu lernen. "Beste Fans" hört man immer wieder! Ich sage jetzt nichts. Schweizermeister, kein Prozent mehr des Spirits von damals ist vorhanden. Bildli im Bistro, aber ganz schöne und ein paar Figuren auf der Tribüne dazu, echt, nicht von Wachs, Berger Jürg etwa immer wieder. Ich habe mit dem gearbeitet in der Frama, das einzige was den Unterschied zu den anderen Büezern ausmachte bis auf seine Kunst war, dass er ab und zu um drei ging, an Spieltagen wohl je nach Destination etwas früher und dass er einen schwarzen Oettinger GTI mit ein paar PS mehr hatte, eckigen statt runden Scheinwerfen, schampar Plastik ringsherum und ein paar Filets dran.

UND HEUTE?? DANN IST ES JETZT EBEN ALLERALLERHÖCHSTE ZEIT, DASS IHR UNS DAS GEGENTEIL BEWEIST, LIEBE "MANN"SCHAFT! DASS IHR WISST WAS LEISTUNG HEISST. ES IST NOCH NICHT ZU SPÄT. ODER DANN HAT MAN EBEN ZUVIEL GELAUERET UND ZWAR SCHON IM SOMMER!

Heute ist es so, dass man nicht auf einem Wohlfühlhaufen etwas Nachhaltiges aufbauen kann, es sei denn, man mistet aus, aber ganz gehörig  und im Mangement und Staff vertreten alle die gleiche leIstungsorientierte Philosophie.

Im Fall dass das erhoffte Wunder sich standhaft verweigert: alle Glorie fahren lassen und vorne beginnen, Stichwort Demut, Ehrlichkeit, Authentizität nix da "mir si auses geili Sieche" oder Sonderstatus wie ich leztlich darüber geschrieben habe. Junioren begeistern wie Konsti es vorzüglich versteht. LEISTUNGSKULTUR AUBAUEN. Wer weiss, vielleicht verfügt man ja in XX Jahren über die Ressourcen um eine Ligaquali gegen Möffopolis zu spielen, was daraus würde weiss ich freilich nicht. Vielleicht Gringweh von der Kollision mit der Decke.

Ich mag gar nicht mehr wütend sein auf alles was verpasst wurde, habe sonst schon oft zuwenig Energie. Obiges Szenario gibt mir etwas Hoffnung. Ich würde dieses Szenario jedoch vorwiegend aus der Ferne verfolgen, oder mal sehen.

Jedoch neues "Lausanne der NLB", soll ja ein Verwaltungsrat gesagt haben oder dann hat es ihm KZ in dern Mund gelegt. Leute, Leute, das braucht dann Knete, wohl noch bald einiges mehr als so wie jetzt. Und zum Aufsteigen braucht es positiv gesinntes Schicksal und jede Menge Glaube an sich selbst. Von diesem habe ich in Langnau nur sehr selten etwas gespürt die letzten Jahre, ausser etwa als Tschosch auf Erich losging oder im phänomenalen Halbjahr unter dem gierigen Hans. Deswegen müsse man ganz unten mit der Wicklung einen neuen Mentalität und eines neuen Selbstverständnisses beginnen.

Das beste an der NLB wäre, dass es dort keinen Playoutgeist gibt und dass man das tiefergelegte und verbreiterte kanadische Zebra nicht mehr teeren und federn müsste. Hori der Sürmel würde auch weniger Würste verkaufen haha. Verstehe Dich mittlerweile übrigens, Hori, aber etwas dick aufgetragen hast Du schon. Was willst Du dann mit Deiner erxobitanten Leinwand nächstes Jahr falls es kommt wie ich nicht hoffe? Kommt dann dort Micky Maus?

Sorry an alle, die sich ab so Mist wie ich hier rauslasse ärgern, aber ich muss diese Scheisssaison irgendwie verarbeiten und mich gar zu trösten versuchen. Möge man doch hoffentlich die Gnade erfahren, dieses Zeugs auf höchster Stufe einzuüben.

Melde mich ab zum rückwärts träumen .....................................................

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1. Mannschaft / Attraktivität muss anderswo beginnen
« am: 11. Januar 2013 12:29 »
 Eben,  „das Thema, das Du einsehen willst, existiert nicht mehr“, schon wieder einen abgemurkst, diesmal jedoch Superreaktion, man kann ja auch Grösse zeigen, indem man etwas zurücknimmt. Und eine Provokation kann ja durchaus auch mal eine gute Diskussion anreissen.

Ich finde, man diskutiert in Langnau zuviel über Personen und Figuren und zuwenig über den Boden, auf dem diese letztendlich stehen – und allenfalls wachsen!

Deswegen habe ich auf die Kritik an Kölliker so reagiert im gelöschten Thread:

Ich finde es teils etwas despektierlich, wie hier über Entscheidungsträger gesprochen wird. Ein Name allein kann die Voraussetzungen nicht ändern und ich rechne es Kölliker hoch an, dass er bei uns arbeitet. Mit einem Aldibudget kann jedoch niemand im Globus einkaufen oder dann wird er nur zu einem Drittel satt. Ein Bob Hartley würde mit Rappi auch kaum Meister. Die Erwartungen und Ansprüche sind hier teils einfach unrealistisch. Es kann ja nicht sein, dass einem das Arbeiten abgesprochen wird nur weil er nicht mit Geld um sich wirft, das nicht vorhanden ist.

Zuerst müssen bessere Voraussetzungen geschaffen werden, diese führen über besseres Marketing. Es wäre sehr wünschenswert, wenn auf dieser Ebene ein Profi angestellt würde, der oder die es versteht, die Einzigartigkeit dieses Vereins und dieser Region als Attraktivität zu verkaufen.

Es wäre oft sinnvoller, darüber zu diskutieren, wie die Grundlagen verbessert werden können. Ich hoffe sehr, dass man die dringende Notwendigkeit erkennt, eine Person zu suchen, die das Erscheinungsbild der SCL Tigers für unsere Zukunft so prägen kann, dass die Vermarktung lukrativere Früchte trägt. Mit Bruno habe ich hier mal propagiert, die Bauern müssen "sexy" werden. Darum geht es letztendlich.

I däm Sinn Köbi wärch witer!
 

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Einige Gedanken zur neuen Ära im Emmental.

Was war das für ein eindrücklicher Beginn am letzten Samstag. Ich habe meine dreiwöchigen Ferien anfangs Jahr ohne gross zu studieren mitten auf den 20. Oktober plaziert. Es hat sich bereits gelohnt, diese insgesamt um eine Woche zu kürzen und die zweite Woche mit Besuchen im neuen Stadion zu versüssen.  Ich habe hier verschiedentlich geschrieben, dass die Besuche während der Bauzeit stets emotional waren.  Mein Anmarsch am Samstag übertraf jedoch alles, eigentlich war ich sprachlos und bin es immer noch. Ich denke, der Staunfaktor war bei einer grossen Mehrheit der Besucher doch enorm.

Das Stadion ist ein wahres Schmuckstück zwischen den Polen retro und hochmodern-unabgehoben, im Gegensatz zu Barnoid’s Server wurde der Radiergummi an gewissen Stellen aber bloss dezent angesetzt, an anderen ganz weggelassen. Dieser Gästechrume ist als Stilelement eine richtige Augenweide! Wohl bekomm’s denen! Andererseits ist er auch ein Mahnmal an vergangene Zeiten. Die Holzbänke sind fürwahr ein enormer und witziger Kontrast zum topmodernen Anbau. Die Nordfassade ist eine Wucht und übertrifft alles, vorallem nachts. Eine grosses Kompliment, ein enormer Dank und herzliche Gratulation an die Visionäre, den Architekten und an alle, die an der Umsetzung mitgearbeitet und Schweiss vergossen haben.

Peter Jakob - mit seinem nicht zu übertreffenden Herz für’s Emmental und dessen Bewohner - der Verwaltungsrat, die Geldgeber und die Gemeinde Langnau mit ihrem Stimmvolk haben nun eine Grundlage geschaffen, die es zu nutzen gilt. Ich hoffe, die Mannschaft wie auch wir lassen uns vom Auftrieb tragen. Und ich hoffe, dass die Reise noch weit geht.

Ich möchte hier noch mal den Grundgedanken des Visionärs herausstreichen. Leiblichen Gelüsten sollte fortan im Stadion gefrönt werden, das war das primäre und klar formulierte Ziel. Es geht jetzt abers sowas von um die Wurst, dies wie noch nie zuvor! Dies ist erst der Anfang und wir sind noch nicht weit. Der Tiger kommt jetzt klar vor anderen Viechern wie Löwen, Bären oder Hirschen und wie sie alle heissen. Der Tiger muss fortan an Eishockeyabenden der klare Platzhirsch sein. Es ist in unserer Hand, ob Peter Jakobs zukunftsweisende Gedanken und Investitionen das Ziel treffen, beziehungsweise nicht gar daran vorbeischiessen. Es ist an uns, dem Tiger auf die Sprünge zu helfen.

Natürlich kann Tigerfreund Horisberger so viele Würste verkaufen wie er will und auch wo er will, warum er aber erst vor kurzer Zeit, als die Euphorie rund um die Playoffs Fahrt aufnahm, auf diese Idee gekommen ist, darüber habe ich schon oft gerätselt um nicht zu sagen beträchtlich aufgeregt.  Es kann sein, dass man im Stadion vor allem zu Beginn länger ansteht, ich bitte darum, den Leuten Zeit zu geben um in ihre Rolle hineinzuwachsen. Die allermeisten davon stellen ihre Arbeitskraft unentgeltlich zur Verfügung und dienen so der Sache Spitzeneishockey im Emmental. Honorieren wir also grosse Engagement der Visionäre und eben auch derjenigen, die sich in den Dienst dieser Vision, namentlich der Finanzierung des Spielbetriebs in unserer Randregion, stellen. Eine Million ist das erklärte Ziel! Was haben wir jetzt für Voraussetzungen im Gegensatz zu einem Ambri! Dass die Sandwiches bereits in der ersten Drittelpause gegessen waren und zu Beginn der zweiten Pause keine Würste mehr verfügbar blieben werte ich mal als sehr positives Zeichen, aber auch als Zeichen zum Steigerungsbedarf und –potential und noch mal, gebt der Sache etwas Zeit und übt euch in Geduld.

Von mir aus gesehen haben viel zu lange viel zu viele von den Tigers profitiert, diese als Schmarotzer zu bezeichnen ist wohl etwas verwegen. ?

Ein Hoch auf das Emmental und die neuen Vorausetzungen, wohl bekomm’s!

Gruss von Eurem "Star"verteidiger zu Ätti Strömbergs Zeiten, Neil aka Gere

 

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